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Forest Lake © Milous via Canva.com
Held*innenreise Yuki (34): ein Ort der Heilung
Yuki schenkt uns ihre Held*innenreise in Form einer Märchengeschichte. Es geht darin um die Heldin K und ihre Suche nach Ruhe, die während ihrer Reise etwas viel Größeres findet.
Ich habe bei dieser von Yuki gewählten Form darauf verzichtet, die einzelnen Stationen im Text zu markieren. Folge einfach deinem Gefühl beim Lesen, und du verstehst auch ohne große Erklärungen, worauf es ankommt.
Eine junge Frau mit Verantwortung für andere
Die intensive Arbeit auf den Feldern
Eigentlich sollte sie stolz sein. Als sie vor einigen Jahren in dieses kleine Dorf gekommen war, hatte sie anfangen auf den Feldern zu arbeiten. Durch gute Anleitung hatte sie viel dazu gelernt und mittlerweile hatte sie Verantwortung für ihre eigenen Felder übertragen bekommen. Wo sie früher unter der Führung gearbeitet hatte, konnte sie nun selbst andere anleiten und führen. Eine Aufgabe die sie gern angenommen hatte. Und mit der Zeit und der Rückmeldung der anderen Feldarbeitenden hatte sie verstanden, dass sie diese Aufgabe gut machte.
„So kann es irgendwie nicht weitergehen …“. K wischte sich den Schweiß von der Stirn und schaute auf das vor ihr liegende Feld. Ein Teil der gesäten Pflanzen war mittlerweile gut gewachsen, einige trugen bereits Früchte. Sie wuchsen genau richtig, mit gutem Abstand, gut gewässert und gepflegt.
Doch da waren einige Stellen des Feldes die noch immer wilder wuchsen – ein wenig wie Kraut und Rüben. Es wunderte sie nicht, dass die Pflanzen dort nicht so gut anwuchsen. Zu den anderen gerichtet, versuchte sie sie anzuspornen: „Na los, wir versuchen es an dieser Stelle nochmal anders.“ Die Gesichter, in die sie blickte, zeichneten die unterschiedlichsten Emotionen. Ein Teil schaute motiviert und nickte. Andere schienen erschöpft oder wichen ihrem Blick aus. Und ein kleiner Teil rollte verhalten mit den Augen. Am Ende war aber allen klar, dass die Arbeit getan werden musste. Mit dem Versuch, die vermeintlichen und tatsächlichen Erschöpften zu unterstützen, übernahm K was sie konnte, auch wenn ihre Kräfte selbst schon sehr erschöpft waren.
Wie kann die Arbeit leichter gelingen?
Der Tag ließ sie dennoch nicht los. Am Abend überlegte sie, wie die Situation zu verbessern sei. Sie erinnerte sich an die Geschichten der Dorfälteren, voller Erzählungen von magischen Fähigkeiten und Versprechungen magischer Artefakte, mit denen die großartigsten Dinge vollbracht werden konnten. So etwas müsste sie finden. Mit so etwas könnte sie ihre Arbeit und damit bestimmt auch die Arbeit der anderen besser machen. Aber was genau sollte sie suchen? Wo sollte sie anfangen?
Mehrere Tage dachte sie darüber nach, wie sie dieses Unterfangen am besten angehen sollte. Zunächst waren ihre Gedanken ungeordnet, und die wildesten Vorstellungen kamen ihr in den Sinn. Im Dorf war bekannt, dass Ratsuchende oft Erkenntnis in der Bibliothek fanden. An diesem Ort des gesammelten Wissens verbrachte K einige Zeit, las von unterschiedlichen Werkzeugen und Methoden, um den Ertrag zu verbessern, aber all das befriedigte sie nicht. Es war nur Theorie und es gab keinen Hinweis auf diese besonderen Fähigkeiten, kein Hinweis auf ein Artefakt. Sie brauchte etwas Praktischeres.
Ein Ruf nach … Ruhe?
Mit einem beherzten Ruck stand sie auf. Dabei fiel aus dem Buch vor ihr ein kleines Lichtkorn, welches schnell anwuchs und nach kurzer Zeit die Größe einer Faust besaß. K hatte von diesen Helfenden gehört – Begleitende, die einen bei den unterschiedlichsten Situationen unterstützen konnten. K packte den Funken ein und nutzte die nächsten Tage für Zwiegespräche mit der Lichtkugel. Nach und nach fokussierten sich ihre Gedanken, reduzierten sich weiter und weiter – Und da war er plötzlich – ein leiser und doch klarer Ruf. Ein Ruf nach … Ruhe?
Noch etwas irritiert, wie genau ihr das weiterhelfen sollte, besprach sie sich mit ihren engsten Gefährten, mit denen sie schon seit vielen Jahren gemeinsam lebte. Deren unterschiedlichen Eigenarten machten das Zusammenleben manchmal schwierig und herausfordernd, aber sie hatte erkannt, dass alle von ihnen im Grunde gute Absichten hatten. An einer großen Tafel kamen sie zusammen und besprachen, was es mit diesem Ruf auf sich haben könnte. K war klar, dass sie gehen musste. Auch wenn es schwierig werden würde. Auch wenn sie scheitern könnte. Einige der Gefährten erhoben Einspruch, versuchten sie vom Bleiben zu überzeugen, davon, dass keine Notwendigkeit zum Gehen bestand. Doch zu bleiben und diesem Ruf nicht zu folgen, war keine Option mehr für K. Mit der Zeit verstanden es die anderen und einige beschlossen, sie auf ihrem Weg zu begleiten.
Die Sehnsucht nach dem Waldsee
Drei Rätsel zeigen den Weg zur Vision
Am nächsten Tag belud die Gruppe ihren Wagen. Ein letztes Zögern, ein letzter Blick zurück, dann ging die Reise los. Der Treiber gab den Pferden lange Zügel und spornte sie zum Laufen an, während die Umsetzerin die Richtung im Blick behielt. Alle hatten ihre Rolle zu spielen und ihre Aufgaben zu übernehmen. K aber hatte die Aufgabe herauszufinden, wie sie auf ihrer Suche vorankamen. Dem Ruf lauschend begab sie sich ins Zwiegespräch mit dem Funken, der ihr schon zuvor geholfen hatte.
Da entstand vor ihrem inneren Auge das Bild eines Ortes. Ein See, voll klarem Wasser und stiller, regungsloser Oberfläche. In ihm spiegelten sich die Blätter der Bäume und Sträucher, die darum wuchsen. Ein sanfter Wind wiege sie, ohne das Wasser aufzuwühlen. Sonnenstrahlen fielen durchs Blattwerk wie schimmernde Säulen, die Kontrast zu den sanften Schatten des Unterholzes bildeten. Ein Ebenbild von Ruhe. Das musste der Ort sein, an dem sie das magische Artefakt finden konnten.
Doch da war mehr. Mit dem Bild in ihrem Geist hielt sie plötzlich wie aus Zauberei eine Schriftrolle in ihren Händen. Keine Karte, die zu diesem Ort führte, wie es schien. Vielmehr handelte es sich um ein Schriftstück mit drei Rätseln versteckt in den Worten. Drei Prüfungen, die es zu erledigen galt, bevor K den Weg zum gesuchten Ort finden konnte.
Die erste Prüfung: Das rechte Maß des Helfens finden
Am ersten Hof, den sie auf ihrer Reise fanden, hielt die Gruppe an. Wie immer boten sie sich an zu helfen, übernahmen Arbeit auf dem Feld und bei den anfallenden Aufgaben. Zu sehen, dass sie mit ihrer Mühe helfen konnten, gefiel der Gruppe, und so blieben sie eine Weile. Mehr und mehr Aufgaben übernahmen sie auf dem Hof, und mit der Zeit erkannte K ein Muster der Wiederholung. Neben der Hilfe, der Freude und dem guten Zusammenleben wuchsen auch die Ansprüche, und die Möglichkeit zu Wachstum und Entwicklung der anderen verschwanden. Ein Ungleichgewicht war entstanden. Ein Ungleichgewicht, unter dem vor allem ihre Gruppe zu leiden hatte, die das alles viel Energie kostete.
Also reduzierte K ihren Anteil, durchbrach das Muster hin zu mehr Gleichgewicht. Zu ihrer Verwunderung ging dadurch nichts zu Bruch und alles funktionierte weiter. Als die Gruppe nach einigen Tagen weiterreiste, war die Verabschiedung herzlich, ihre Gruppe zuversichtlich und das erste Rätsel gelöst.
Die zweite Prüfung: Raum schaffen für das, was wirklich wichtig ist
Durch die Reise hatte die Gruppe mittlerweile viele Dinge angehäuft, die sie auf dem Wagen transportierten. Beim Aufschlagen eines Lagers hatten sie Mühe, die wichtigen Dinge auf Anhieb zu finden. Während des Suchens fanden sie oft Dinge aus früheren Zeiten und verfingen sich in ihren Erinnerungen.
Besonders schwierig wurde es, als die Gruppe an einem Tag an eine große Kreuzung kam, von der mehrere Wege weiterführten. Die Suche nach dem Kompass dauerte eine gefühlte Ewigkeit und sorgte für einen Disput innerhalb der Gruppe. Der Treiber wollte vorankommen, doch die Umsetzerin hielt es für sinnlos, einfach so eine der Straßen zu nehmen. Die Ressourcen-Wächterin schlug eine Pause vor, während die Schützerin vermitteln wollte. Ein großes Durcheinander entstand und hielt an, bis K endlich den Kompass fand. Danach war allen klar, dass sie etwas ändern mussten.
Und so entstand die leere Kiste. Dabei handelte es sich nicht nur um eine Kiste, in die aktuell wichtigsten Gegenstände gelegt wurden, sie wurde auch ein Synonym für die Auszeit, die sich die Gruppe nahm, um ihr weiteres Vorgehen zu planen, sich zu orientieren und neu auszurichten. Es benötigte einige Anläufe, doch mit der Zeit funktionierte es besser und besser. Und nach einigen Malen bemerkten sie, dass sie auch das zweite Rätsel gelöst hatten.
Die dritte Prüfung: Klare Entscheidungen treffen und sich anderen zumuten
Das dritte Rätsel zeigte sich im Kontakt mit den Wesen, die die Gruppe auf ihren Reisen trafen. Sie lernten unterschiedliche Völker, Sprachen und Kulturen kennen. Mir einigen war der Kontakt leichter, mit anderen schwerer. K merkte, dass es ihr oft nicht leicht fiel, anderen zu erklären, was die Gruppe vorhatte, was sie suchten und was ihnen helfen konnte. Mit all den Unterschiedlichkeiten war es oftmals schwer, ruhig zu bleiben oder sich zu überwinden, nach Unterstützung zu fragen. Und auch wenn K die Unterhaltungen gut führen konnte, hatte sie oft das Gefühl, sich nicht richtig oder nicht gut genug ausdrücken zu können. Sie wollte niemandem verbal auf die Füße treten und verbrachte viel Zeit damit, nach der perfekten Formulierung zu suchen.
Ihre Abende nutzte sie weiterhin, um Zwiesprache mit dem Funken zu halten, als sie eines Abends begriff, dass alle Rätsel miteinander verbunden waren. Wenn sie selbst ruhig blieb, sich Zeit nahm und wusste, in welche Richtung es gehen sollte, kam die klare Kommunikation wie von selbst. Es ging vielmehr darum, Entscheidungen zu treffen und auszuhalten, dass dies für andere unbequem sein könnte. Dies war die Spannung, die sie fortan halten wollte. Und mit dieser Einsicht war auch das dritte Rätsel gelöst.
Du musst nicht sofort antworten, nur weil jemand auf deine Antwort wartet.
Gerade wenn du helfen, es richtig machen oder niemandem vor den Kopf stoßen willst, ist das eigene Ja manchmal schneller ausgesprochen, als du selbst hinterherkommst.
Für diesen kleinen Zwischenraum habe ich „Sag nicht sofort Ja“ entwickelt: 20 Erste-Hilfe-Sätze, mit denen du dir Zeit verschaffen, dich sortieren und erst dann entscheiden kannst, was für dich wirklich stimmt.
Wenn das Ziel deiner Reise in dir selbst verborgen liegt
Die Ruhe vor dem Sturm: Alles passt, doch etwas fehlt
Sie hatte es tatsächlich geschafft. Sie hatte die Rätsel verstanden und gelöst. Und doch tat sich nichts. Sie hatte eine Karte erwartet, einen sichtbaren Pfad vielleicht, dem sie mit ihrer Gruppe folgen konnte. Mit all den Fähigkeiten, die sie mit auf die Reise gebracht hatten, sollte doch nun alles passen. Doch das tat es nicht. Etwas fehlte. Sie selbst fehlte.
Was genau war das Ziel dieser Reise gewesen?
Was wollte sie mit dieser Reise, mit ihrem Leben, erreichen?
Die Gruppe schlug ein Lager am Waldesrand auf, um einen Moment innezuhalten. Ein Teil von ihnen feierte das Lösen der Rätsel, ein anderer Teil blieb misstrauisch und besprach die nächsten Schritte. K selbst nahm sich die Zeit, die aufgekommenen Fragen zu beantworten. Wenn sie nicht wusste, wohin die Gruppe reisen sollte, wie sollten sie dann den Weg finden? Geführt vom Funken verließ sie das Lager und ging tiefer in den Wald.
Der Waldsee liegt in deinem Innersten
Die Blätter der Bäume umfingen sie, ihre Stämme gaben ihr Halt, um sich abzustützen. Schnell wurde es dunkler, als sie tiefer und tiefer hinein ging. Und dort, in der Stille wurde ihr plötzlich klar, dass sie die Karte niemals finden würde. Der Ort, den sie finden wollte, war nirgends verzeichnet. Ganz im Gegenteil: Sie hatte den Zugang die ganze Zeit bei sich gehabt, unbewusst und schlummernd. Sie selbst war der Durchgang zu diesem Ort. Diesem Waldsee. Ihrem Waldsee.
Sie griff nach ihrem Innersten und öffnete das Portal. Ein Strudel aus Gefühlen umfasste sie. Und dort in der Mitte, im Auge des Sturms, konnte sie die glänzende Oberfläche des Wassers sehen. Ruhig wie ein Spiegel. Sie griff danach und wurde vom Strudel erfasst. Er wirbelte sie herum, trieb ihr die Tränen in die Augen und raubte ihr die Luft zu sprechen. Schmerzen, die sie lange Zeit nicht mehr gespürt hatte, rissen an ihr. Ihnen nachzugeben und zurückzukehren erschien plötzlich so verheißungsvoll und verführerisch. Und gleichzeitig verstand sie, dass sie etwas anders machen musste. Sie musste Altes loslassen und sie musste etwas Neues hervorbringen. Aus dem Augenwinkel sah sie den Funken durch den Wirbel fliegen, das Licht flackernd wie das wandernde Licht eines Leuchtturms. Sie musste hindurch, nichts anderes blieb ihr mehr übrig. Sie kämpfte sich voran, mühsam, schwer, aber mit Entschlossenheit.
Begegnung mit der Heilerin
Und plötzlich war sie nicht mehr allein. Etwas umhüllte sie, ließ sie voran gleiten und schloss die aufgerissenen Wunden. Dann sah sie die Frau neben sich: Ihr Körper von einem weiten Kleid umhüllt. Ihre Haut war gezeichnet von Narben, von Wunden, die verheilt waren. In der einen Hand trug sie einen Stab aus Holz. An ihrer Hüfte einen kleinen Beutel. Die andere Hand hielt sie einladend ausgestreckt. K ergriff sie und mit einem letzten beherzten Schritt traten beide ins Innere des Wirbels – in die Ruhe des Sturms …
Vom Suchen und Finden eines Waldsees
Ein magischer Ort der Ruhe und Heilung
Wasser umfing sie. Die erfrischende Kühle war wohltuender Balsam nach den Anstrengungen des Wirbels. Für einen Moment schloss K die Augen und genoss die Schwerelosigkeit. Sie spürte, wie ihr Gesicht die Wasseroberfläche durchdrang. Sonne kitzelte ihre Nase, als sie die Augen blinzelnd öffnete. Sie hatte ihn tatsächlich gefunden. Diesen Ort der Ruhe und Heilung. Er war, wie sie ihn sich vorgestellt hatte. Nicht die Bäume und Pflanzen, nicht die Böschungen oder Kiesel am Ufer. Es war die Atmosphäre. Die unverkennbare Energie des Ortes. Und sie war Teil davon.
Ein Hafen für alle, die auf der Reise sind
Als K ans Ufer schwamm, bemerkte sie, dass sie wohl doch nicht ganz ohne magische Artefakte geblieben war: Der Beutel der Heilerin hing um ihre Hüfte und an ihrem Hals ein kleiner, schimmernder Spiegel an einer Kette. Ein Anker, der ihr helfen würde, immer wieder an diesen Ort zurückzukehren. Ihr Blick glitt über die klare, friedliche Wasseroberfläche hinweg und auch ihre Gedanken glitten weiter.
Sie hatte diesen Ort gefunden, und sie wollte sich daran machen, hier sesshaft zu werden. Sie wollte einen sicheren Raum schaffen, an den auch andere kommen konnten. Einen Ort für die Begegnung, für Heilung und ein Hafen, von dem aus andere aufbrechen konnten, um ihren eigenen Waldsee zu suchen und zu finden.
Das Geschenk von Yukis Held*innenreise
Yukis Held*innenreise hat mich allein durch ihre Form schon sehr berührt – wie oft geschieht es schon, dass ein Mensch dir seine persönliche Geschichte als Märchen vorliest und schenkt?
Yukis Märchen erzählt von zwei ungeheuren Kräften. Zum ersten von dem Mut, den es braucht, sich auf ein unbekanntes Abenteuer einzulassen. Wir sehen, wenn wir aufbrechen, um dem Ruf zu folgen, immer nur die ersten Schritte. Irgendwann jedoch entwickelt die Held*innenreise ihre ganz eigene Dynamik, die uns herumwirbelt und uns abverlangt, Altes loszulassen, damit wir den Ort unserer Sehnsucht in uns finden können. Und zum zweiten von der Kraft dieser Sehnsucht, die uns nach der Dramatik der Held*innenreise in einen neuen Lebensabschnitt und einen neuen Alltag führt.
Du bist neugierig geworden, was es mit der Held*innenreise auf sich hat?
Wenn du dir die Held*innenreise zuerst noch einmal im Überblick anschauen möchtest, findest du hier den passenden Blogpost.
Oder du liest gleich weiter und schaust dir meinen Ratgeber an: Darin entwickelst du nach den 15 Stationen der Held*innenreise deine Lebensvision – für ein Leben mit mehr Eigen-Sinn.