Held*innenreise Daniela: Eine neue Art des Seins

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Held*innenreise Daniela (61): Eine neue Art des Seins

Daniela erzählt davon, wie sie durch das Überwinden einer unerträglichen beruflichen Situation am Ende nicht nur eine neue Art des Kämpfens, sondern auch ihren ganz eigenen Frieden für den Umgang mit ihrer Ursprungsfamilie. So hat sie durch ihre Held*innenreise zu einer neuen Art des Seins gefunden.

In den Konflikt katapultiert

Doppelte Arbeit für halbes Geld

„Ich war sehr zufrieden mit meiner Anstellung in einem mittelständischen Unternehmen (gewohnte Welt), als sich durch einen Wechsel in der Geschäftsführung alles veränderte. Wir bekamen neue Verträge vorgelegt: im Grunde lief es auf die doppelte Arbeit für das halbe Geld hinaus. (Ruf zum Abenteuer)

Einen Betriebsrat gründen ohne Mitglieder

Unter diesen Bedingungen wollte ich nicht weiterarbeiten. Ich stand vor der Entscheidung, ob ich abhauen oder kämpfen wollte. Aber eigentlich war es für mich keine Wahl: Ich habe sofort einen Betriebsrat gegründet, weil ich mir so eine Behandlung nicht gefallen lassen wollte. Ich liebte meinen Job und wollte mich nicht kampflos ergeben. (Ziele)

Leider war ich die Einzige, die sich zum Kämpfen entschieden hat. Unter der Belegschaft war es ein Hauen und Stechen, viele haben in dieser Krise ein anderes Gesicht gezeigt. Oft konnte ich kaum mehr unterscheiden: Wer ist Freund, wer Feind? Ein Drittel der Leute hat unterschrieben, ein weiteres Drittel hat gekündigt, die übrigen wurden aus dem Unternehmen hinausgemobbt. (Wegbegleiter*innen)

Auf Kampf folgt Krise

Aber ich bin stark geblieben und habe mir meine Abfindung erstritten. (Aufgaben und Herausforderungen) Doch ich habe auch heftig dafür bezahlt: Durch die Kämpfe am Arbeitsplatz und das permanente Mobbing bin ich schließlich in eine tiefe Depression gerutscht. (Scheitern & Katastrophe)

Es fiel mir nicht leicht zuzugeben, dass ich Hilfe brauchte. Zum Glück habe ich eine großartige Therapeutin und einen kompetenten Anwalt gefunden, dir mir beide als Mentoren zur Seite standen. Ich habe ein Riesenglück mit den beiden gehabt. (Wegbegleiter*innen)

Die Kämpferin lernt das Loslassen

Alte Familienmuster erkennen

Mit meiner Therapeutin habe ich unter anderem auch an der Frage gearbeitet, warum ich so lange gekämpft habe, obwohl alle anderen aufgeben hatten? Ich habe erkannt, dass dieses Muster ganz viel mit meiner Ursprungsfamilie zu tun hat. Wenn ich da nicht gekämpft hätte, wäre ich gestorben. Diese Haltung, dass ich bis zum Schluss kämpfe, zieht sich durch mein gesamtes Leben. Auch wenn es manchmal besser wäre, gebe ich nicht auf. Ich bin eine Kämpferin.
Und damit habe ich auch verstanden, dass mir bei meine Entscheidung, einen BR zu gründen und mich zu wehren, überhaupt nicht bewusst war, dass ich eine Wahl hatte. Und dass ich nie so lange und unter Verlust meiner Gesundheit gekämpft hätte, wenn ich das nicht in meiner Familie zum Überleben gebraucht hätte und der Kampf zum Teil meiner Natur wurde. Dieses Muster aus meiner Familie habe ich in meiner Rolle als Betriebsrätin wiederholt. (tiefe Erkenntnis)

Erfolg auf privater und beruflicher Ebene durch das Loslassen alter Muster

Nachdem ich das erkannt hatte, konnte ich für beide Themenbereiche eine Lösung finden. Im Gegensatz zu meiner Ursprungsfamilie habe ich mich geändert. Ich habe den Wunsch nach Anerkennung losgelassen. Und ich habe gelernt, wann ich das Kämpfen loslassen muss. (Reifung & Transformation)

Eine neue Art des Kämpfens

Mit Strategie und Selbstschutz vorgehen

In meinem Arbeitskonflikt habe ich ja mein Ziel teilweise durchgefochten und meine Abfindung bekommen. Zugleich erlebe ich es als Belohnung, dass ich nicht ohne nachzudenken kämpfen muss. Wenn ich mich jetzt dafür entscheide, fange ich es anders an: Ich presche nicht einfach drauf los, sondern suche mir gezielt die richtige Stelle aus. Ich achte auf mich und meine Energie. Und insgesamt habe ich durch dieses strategische Vorgehen mehr Erfolg als vorher. (Höhepunkt & Belohnung)

Ich bin gezwungen, jetzt mehr Rücksicht auf mich zu nehmen, denn ich will auf keinen Fall noch einmal zurück in die Depression. Deswegen finde ich andere Wege, um zu zeigen, wenn ich mit einer Sache nicht einverstanden bin. Wenn ich mir meine Kämpfe gut aussuche, und überlegter vorgehe, erreiche ich viel mehr.

In diesem Film spiele ich nicht mehr mit

Ich habe mich immer nach der Anerkennung meiner Ursprungsfamilie gesehnt, doch ich war nur ein überflüssiger Gast. Inzwischen fühle ich mich sauwohl in meiner Gastrolle. Ein Besuch bei meinen Verwandten ist mittlerweile so, als ob ich ins Kino gehe. Vorher war ich involviert, und das tat oft weh. Inzwischen ist es so, als ob ich einen Film ansehe. Er gefällt mir nicht, zum Teil ist er auch so absurd, dass ich lachen muss, aber ich habe nichts mehr damit zu tun. Ein Gewinn ist diese Erkenntnis: In eurem Film spiele ich nicht mehr mit. (neues Selbst)“

Das Geschenk von Danielas Held*innenreise

Im Gespräch mit Daniela haben mich vor allem zwei Aspekte bewegt: einmal die Entstehung ihrer inneren Kämpferin als Ergebnis ihres Aufwachsens. Und dann, wie sie es geschafft hat, diese starke innere Identität für sich neu zu definieren – gerade auch im Hinblick auf ihre Ursprungsfamilie. Sie ist immer noch streitbar. Aber diese Streitbarkeit ist jetzt kein Automatismus mehr, sondern Daniela setzt ihre Energien wohlüberlegt ein.

Danielas Held*innenreise startet mit einer beruflichen Verwerfung – und endet in einer umfassenden Veränderung im Hinblick auf ihre Ursprungsfamilie. Wenn wir eine so große Verwandlung innerlich wie äußerlich meistern, dann bleibt nicht aus, dass wir dabei den Keller unserer alten Verletzungen und Gefühle aufräumen. Am Ende wartet ein Geschenk, das weit über den ursprünglichen Ruf hinausgeht: eine neue Freiheit, eine neue Art von Frieden.

Wenn du dir die Held*innenreise zuerst noch einmal im Überblick anschauen möchtest, findest du hier den passenden Blogpost.

Mit einem Klick auf den Button kommst du direkt zu meinem Ratgeber. Darin entwickelst du nach den 15 Stationen der Held*innenreise deine Lebensvision – für ein Leben mit mehr Eigen-Sinn.

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