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Held*innenreise Isabel (41): Ich will ich sein!
Wer hat die Entscheidungsmacht über dein Leben? Du selbst oder die anderen? Und was brauchst du, um zu erkennen, dass es nur auf einen einzigen Menschen wirklich ankommt? Der Mensch, der immer bei dir bleibt, egal, was auch geschieht: du selbst.
Wenn dein gewohntes Leben dich beinahe umbringt
Ich mache das, was alle machen, und ecke nicht an.
Lange habe ich mein Leben nicht hinterfragt, sondern einfach das gemacht, was alle machen. Ich war total brav, habe nie infrage gestellt, ob ich mich mit dem, was ich tue, auch wohlfühle. So habe ich zum Beispiel geheiratet, weil es mit 30 echt Zeit wurde zu heiraten. In meinem Umfeld machte man das eben so. (gewohnte Welt)
Das Leben verpasst mir einen radikalen A…tritt.
Mein Ruf zum Abenteuer war eher ein A…tritt: Bei einem Unfall wäre ich beinahe gestorben. Ein Jahr später habe ich erst so richtig begriffen, wie knapp es wirklich war. Und dann habe ich mir mein Leben ganz bewusst angeschaut und verstanden: Wenn ich jetzt nicht aus dieser Mühle aussteige, dann sterbe ich. (Ruf zum Abenteuer)
Mit dieser Erkenntnis kam zugleich die Angst, gegen die Regeln meiner gewohnten Welt zu verstoßen: Ich kann mich doch jetzt nicht gegen das stellen, was alle tun! Wen würde ich alles verletzten? Wie würden meine Eltern es aufnehmen, die sich bereits auf Enkel freuen? (Weigerung)
Vom Überleben zum neuen Leben
Ich lasse alles hinter mir und starte neu.
Doch im Grunde hatte ich gar keine Wahl: Ich brauchte eine krasse Veränderung. Eine, in der ich mich selbst zur Hauptperson meiner Entscheidungen machte. Und das bedeutete: raus aus meinem alten Leben.
Wenn ich überleben wollte, musste ich mich auflehnen. Meine ersten Ziele waren reine Überlebensziele: mich scheiden lassen und meine Existenz sichern. (Ziele)
Das tut man nicht? Mir egal.
In meinem alten Umfeld reagierten viele mit Kritik, in einer Haltung von Das tut man nicht. Es waren nicht mehr viele übrig, die mir sagten, dass sie mich verstanden oder trotz meines krassen Wechsels weiter an meiner Seite bleiben wollten. Und auf meinem neuen Weg standen auch nicht an jeder Ecke Leute herum, die nur auf mich gewartet hatten und sofort den Kontakt suchten. Ich war erst einmal sehr auf mich gestellt. (Wegbegleiter*innen)
In dieser Situation machte ich mich mit einer ungewöhnlichen Business-Idee selbständig. (Aufgaben und Herausforderungen)
Ich bin, so wie ich bin – und das ist gut.
Wer will, kommt mit. Wer nicht mit will, ist nicht mehr mein Problem.
Während meines Befreiungsschlags habe ich allen Leuten die gleiche Chance gegeben: Ich bin umgezogen, habe meine Handynummer gewechselt und dann geschaut, wer sich meldet. Es durfte jeder mitkommen, der mit mir über die Grenze geht. Wenn jemand um meiner selbst willen an meiner Seite ist, dann gibt es keinen Grund für ihn zu gehen. Wenn jemand nur hier ist, weil es schon immer so war, weil er einen Nutzen aus mir ziehst, oder sich besser fühlt, weil es mir schlechter geht – dann kann ich gut auf diese Person verzichten. Es gab einen Moment, wo ich mich in den Fokus gestellt, im mich reingefühlt und entschieden habe, dass die Dinge so laufen sollen, so wie ich es gut finde. (Tiefe Erkenntnis)
Ich folge meiner Vision und gehe meinen Weg.
Meine ersten Ziele waren nackte Überlebensziele. Mittlerweile hat sich das gewandelt: Ich schaue auf meine Vielfalt und bin gespannt, was sich als nächster Impuls am Horizont zeigt. Insofern habe ich keine Zerreißprobe erlebt, sondern bin einfach weiter meiner Vision gefolgt.
Mein Horizont wächst immer weiter.
Veränderung ist mein Lebenselixier.
Vielleicht klingt es abgehoben, aber ich wusste schon lange, dass ich etwas Großes machen will. Mich treibt es nicht an, eine einzige Aufgabe zu meistern und mich dann auszuruhen. Stattdessen suche ich immer wieder die Veränderung. Sobald ich den Horizont erreicht habe, verschiebt er sich. Es blühen viele Blumen, die ich als Schmetterling besuchen möchte. Durch meine vielseitigen Interessen habe ich einfach länger gebraucht, um das Level zu finden, auf dem alles zusammenpasst. (Reifung & Transformation)
Ich achte auf meine Energie und schütze meine Grenzen.
Das Wichtigste, was ich hinter mir lasse, sind die Menschen in meinem Leben, die mir meine Energie nehmen. Im Business bin ich schon an dem Punkt, wo ich gut aufgeräumt habe, privat fühle ich mich an manchen Tagen noch mitten in der Katastrophe. Doch auch im privaten Umfeld achte ich – besonders im Kontakt mit der alten Welt – sehr genau darauf, wie es mir geht. Wenn auf einer Familienfeier meine Energie kippt, gehe ich heim, egal ob ich vor zehn Minuten angekommen bin, ob ich schon vom Kuchen gegessen habe oder nicht. Wenn mir jemand blöd kommt, bin ich weg. Anderen zuliebe muss ich gar nichts ertragen. Und ich habe festgestellt: Wenn ich mir meine eigenen Grenzen erlaube, geht es beim nächsten Mal vielleicht sogar etwas länger gut.
Du musst nicht erst warten, bis deine Energie kippt, um dich selbst wieder wahrzunehmen.
Manchmal reichen schon fünf Minuten am Morgen, um dich zu fragen: Wie geht es mir heute eigentlich? Was brauche ich? Und was möchte ich heute bewusst für mich tun, bevor der Alltag seine eigenen Pläne mit mir hat?
Genau dafür habe ich die 5-Minuten-Morgen-Magie entwickelt: ein kleines Ritual mit Audio-Anleitung und Impulskarten, das dich morgens mit dir selbst verbindet und dich daran erinnert, deinen Tag nicht nur zu bewältigen, sondern auch selbst mitzugestalten.
Ein anderer Punkt ist, dass ich mittlerweile einfach mit Selbstsicherheit sage: „Ja, so ist das, das mache ich beruflich.“ Wenn jemand mein Berufsfeld seltsam findet, muss er das mit sich selbst ausmachen – ich stehe für unsachliche Kritik nicht zur Verfügung. (entscheidende Prüfung)
Ich liebe es, zu lernen und weiter zu wachsen.
Im Business connecte ich jetzt mit Leuten, die fand ich schon geil, als ich gerade erst angefangen habe. Die sind in meiner Branche richtige Rockstars. Es ist ein kleiner Höhepunkt, aber noch nicht der Punkt, wo ich sage: Das reicht mir, jetzt bin ich am Ende angekommen. Eher fühlt es sich an wie der Auftakt meiner nächsten Reise. Ich bin total zufrieden, und gleichzeitig will ich noch mehr. Ich genieße es, „nicht fertig“ zu sein und will immer weiter lernen. Da ist noch Luft nach oben. (Belohnung)
Ich wünsche mir passende Herzensmenschen an meiner Seite.
Ich habe eine Wunschvorstellung, wie es weitergehen soll. Um die Business-Seite in mir zu erfüllen, habe ich privat einige Opfer gebracht. Es gibt Dinge, die ich vermisse. Ich wünsche mir, dass Business und Privatleben kein „entweder oder“ für mich wären, doch im Moment ist das leider so. Wie kriege ich diese Lücke geschlossen? Vielleicht ist das meine nächste Held*innenreise: die Sehnsuchtsreise nach Herzensmenschen. Ich habe meine Kriterien für Freundschaft, die nicht mehr verhandelbar sind. (neues Selbst)
Man denkt immer, man wäre die einzige Person, die durch so eine Erfahrung geht. Aber das stimmt nicht. Es gibt sogar ein Modell dafür. Und dieses Modell macht Mut, weil es dir sagt: Es wird zwischendrin zwar schwer, aber es geht auch wieder aufwärts und dann kommt ein neuer Höhepunkt.
Das Geschenk von Isabels Held*innenreise
Wer hat die Entscheidungsmacht über dein Leben? Du selbst oder die anderen? Was brauchst du, um zu erkennen, dass es nur auf einen einzigen Menschen wirklich ankommt? Der Mensch, der immer bei dir bleibt, egal, was auch geschieht: du selbst.
Wer kommt mit, wenn ich zuerst an mich selbst denke? Nicht alle, aber die richtigen. Diejenigen, für die wir uns nicht verbiegen müssen. Und es warten neue Weggefährt*innen auf uns, die vielleicht besser verstehen können, warum wir unterwegs sind und wovon wir träumen.
Die Geschichte von Isabel ist radikal. Und sie rüttelt auf. Was wird möglich, wenn wir uns selbst an die erste Stelle setzen? Und braucht es unbedingt ein Beinahe-Sterben, damit wir dies tun?
Du möchtest mehr von der Held*innenreise erfahren?
Wenn du dir die Held*innenreise zuerst noch einmal im Überblick anschauen möchtest, findest du hier den passenden Blogpost.
Tiefer einsteigen kannst du mit meinem Ratgeber: Darin zeige ich dir, wie du nach den 15 Stationen der Held*innenreise deine persönliche und berufliche Vision entwickelst – für ein Leben mit mehr Eigen-Sinn.